Josef Armberger

Geburtstag26.06.1920
Quelle: Josef Armberger, fälschlicherweise manchmal auch Amberger geschrieben, wurde am 26.06.1920 in Gugging/Österreich als Sohn eines Pflegedienst-Beamten geboren. Zunächst beendete er die Lehranstalt für Weinanbau und trat am 01.05.1938, mit der SS-Nummer 372.349, der SS-Verfügungstruppe bei, wo er eine Offiziers-Ausbildung erhält und in einem "Totenkopf"-Regiment als SS-Untersturmführer eingesetzt wird. Es folgen dann als Soldat in der Flak-Abteilung der Leibstandarte Einsätze im Westen und auf dem Balkan. Im Juni 1941 ist er zumindest Führer des 2. Zuges in der 3. Flak-Batterie der Leibstandarte SS "Adolf Hitler" und wird am 03.07.1941 Adjutant der SS-Flak-Abteilung LAH. Nach oder auch noch kurz vor der Beförderung zum SS-Untersturmführer, am 09.11.1941, übernimmt Armberger einen Zug der 3. Batterie, bzw. am 14.02.1943 einen der 4. Batterie. In der Ausübung seines Postens als Zugführer wird er am 11., 13. und 14.03.1943 leicht verwundet und verbleibt bei seiner Truppe. Armberger bewährte sich am 08.02.1943 bei Gniliza, südöstlich Charkow bei einem Gegenstoß, am 14.02.1943 bei Lisogubowka und Kirssanowka, am 26.02.1943 bei Jeremejewka und am 08.03.1943 bei Ordynka. Kurze Zeit später ist er Zugführer in der 5. Batterie und übernimmt zeitweise die Führung der Batterie, die normalerweise unter dem Kommando des SS-Obersturmführers Asbaß stand. Am 20.03.1943 zum SS-Obersturmführer befördert und am 17.11., 18.11.1943 und 10.04.1944 verwundet, kommt Armberger ins SS-Lazarett nach Wien und übernimmt nach seiner Genesung die Führung der 8. Kompanie des SS-Panzer-Regiments 1 "LSSAH". Für die Kämpfe vom 30./31.03.1944 im Raum Podluze wird ihm durch Adolf Hitler eine Besondere Anerkennung ausgesprochen. Mit dieser an der Westfront eingesetzt bewies Armberger im Raum St. Lambert-Tournay sur Dive-Villedieu les Bailleul, beim Ausbruch aus dem Kessel von Falaise am 19.08.1944, besondere Tapferkeit. Nach erbittertem Feuerkampf mit gegnerischen Panzern erzwang SS-Obersturmführer Armberger am 20.08.1944 als Führer der 8. Kompanie den Ausbruch aus der gegnerischen Umklammerung und vernichtete dabei im schwerem Feuerkampf eine größere Anzahl feindlicher Panzer. Nachdem er selbst abgeschossen wurde und ausbootete, vernichtete er noch 4 Shermans mit der Panzerfaust und fiel bei den schweren Kämpfen im Raum nordöstlich Mossey/Evreux. Als SS-Obersturmführer und Führer der 8. Kompanie des SS-Panzer-Regiments 1 der 1. SS-Panzerdivision Leibstandarte SS "Adolf Hitler" erhielt er am 31.10.1944 posthum das Ritterkreuz. Das Grab Josef Armbergers befindet sich auf dem Soldatenfriedhof Champigny im Departement Eure. In der Kriegsliteratur soll Armberger mindestens vier Panzer im Nahkampf vernichtet haben, wofür er jedoch nicht entsprechend ausgezeichnet wurde. Er müsste demnach also mindestens vier Panzervernichtungs-Abzeichen getragen haben. Es gibt weiterhin Fotografien, auf denen Armberger anstatt des Allgemeinen Sturmabzeichens, das Infanterie-Sturmabzeichen trägt. Mit der Verleihung des Ritterkreuzes soll Armberger posthum zum SS-Hauptsturmführer befördert worden sein. Allerdings gibt es dazu keine gesicherten Nachweise.
Auszeichnungen
amAuszeichnung
31.10.1944 Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
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